Rechtsanwalt, Uta Rosemann, Pferderecht, Tierrecht, Tierarzthaftungsrecht, Landwirtschaftsrecht, Münster, Warendorf, Pferd, Pferde

 

 


Pferdehaftpflichtrecht / Schadensrecht

Schwerwiegende Unfälle im Zusammenhang mit Pferden treten immer wieder auf. Hinsichtlich der Unfallart ist als Schadensursache auf ein spezifisch tierisches Verhalten, ein Verschulden und eventuell auch auf ein Mitversschuldensanteil abzustellen.

Reitunfälle
Reitunfälle zählen mit zu den häufigsten Sportunfällen. Nicht nur beim Reiten selbst können Unfälle passieren. Die Statistik belegt, dass sich fast jeder
zehnte Unfall bei der Pflege des Pferdes bzw. beim Umgang mit dem Pferd ereignet. Nach der Sonderregelung der Tierhaltergefährdungshaftung (§ 833 BGB) haftet ein Tierhalter immer dann, wenn sich die spezifische Tiergefahr verwirklicht und Personen- oder Sachschäden eingetreten sind. Dieser Grundsatz gilt aber nicht uneingeschränkt und zudem muss der Verletzte den Beweis dafür erbringen, dass alleine das unberechenbare Verhalten des Tieres ausschlaggebend für den Unfall war. So gibt es weder eine Vermutung noch einen Beweis des ersten Anscheins, dass der Sturz eines Reiters Folge eines unberechenbaren Verhaltens seines Pferdes ist. Die Gefahr des Sturzes ist untrennbar mit dem Reitsport verbunden. Sie kann sich auch dadurch verwirklichen, dass der Reiter die bei der Leitung des Pferdes erforderliche
Sorgfalt nicht beachtet. Anhand dieser kurzen Darstellung ist erkennbar wie komplex das Thema des Schadensersatzes bei Reitunfällen ist. Selbst wenn die Schadensregulierung meistens durch eine Haftpflichtversicherung gedeckt ist, bleiben viele Fragen offen, deren Lösungen und Antworten zu finden, ist meine Aufgabe.

Unfälle am Pferd (z.B. Weide- und Stallunfälle)
Wird beim Weidegang ein Pferd durch ein anderes Pferd verletzt, so reguliert die Tierhalterhaftpflichtversicherung des Pferdebesitzes, dessen Pferd die Verletzung verursacht hat, in der Regel lediglich 50 % des geltend gemachten Schadens. Die Tierhalterhaftpflichtversicherungen berufen sich auf eine Mithaftung des Besitzers des verletzten Pferdes, da eine Weidehaltung eine erhöhte Gefahr darstellt.
Eine solche Kürzung sollte vom Besitzer des geschädigten Pferdes nicht ohne rechtliche Überprüfung hingenommen werden.
Es lohnt sich bei dieser Art Schadensfälle, den Unfallhergang genau zu rekonstruieren und nicht ohne Weiteres die vorgenommene Kürzung der Tierhalthaftpflichtversicherung des Schädigers zu akzeptieren.
Ich übernehme für Sie gern die Durchsetzung Ihrer Ansprüche.

Verkehrsunfälle mit Pferden
Der Halter und Fahrer eines Kraftfahrzeuges haftet dem Eigentümer eines Pferdes bei einem Verkehrsunfall grundsätzlich auf Schadensersatz, sofern der Unfall nicht durch höhere Gewalt verursacht wurde. Im Gegenzug ist der Halter eines Pferdes dem Kfz-Eigentümer für die durch sein Pferd verursachten Schäden verantwortlich, so dass die Haftungen beider Halter gegeneinander abzuwägen sind. Dies ist die grundsätzlich geltende Situation, wenn es beim Betrieb eines Kraftfahrzeuges zu einem Unfall zwischen einem Pferd und einem Pkw kommt. Die Umstände des Einzelfalls sind maßgebend. Die Prüfung dieser Verschuldensbeiträge übernehme ich gern für Sie und setze Ihre Ansprüche konsequent durch.

 

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