Rechtsanwalt, Uta Rosemann, Pferderecht, Tierrecht, Tierarzthaftungsrecht, Landwirtschaftsrecht, Münster, Warendorf, Pferd, Pferde

 

 


Reitanlagenhaftung / Einstellvertragsrecht

Wer sein Pferd in einem Reitbetrieb unterstellt, geht davon aus, dass das
Pferd auch ordnungsgemäß versorgt wird. Niemand denkt beim Einstellen
seines Pferdes daran, dass es möglicherweise Differenzen zum Beispiel hinsichtlich der Art und Weise der Pflege bzw. Fütterung geben kann oder
dass es zu einer Verletzung der Obhutspflichten bzw. Hauptpflichten kommen kann. Dies ist allerdings leider nicht selten der Fall.

Deshalb sollte ein schriftlicher Einstellungsvertrag abgeschlossen werden. So sind die gegenseitigen Verpflichtungen nachweisbar fixiert. Wichtig ist hier die Interessenlagen sowohl vom Einsteller als auch vom Reitanlagenbesitzer zu berücksichtigen.

Kündigungsfristen und für den Reitanlagenbesitzer auch die Vereinbarung eines Pfandrechts sind dringend anzuraten. Der Reitanlagenbetreiber kann bei Nichtzahlung des Pensionspreises die Herausgabe der Pferde solange verweigern, bis der Einsteller seine Schulden vollständig beglichen hat. Zahlt er seine Schulden nicht, können sogar die Pferde gepfändet und im Wege der Zwangsvollstreckung versteigert werden.

Beachtet werden muss jedoch, dass die Verwendung von Vertragsmustern zur Anwendung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen führt mit der eventuellen Folge unwirksamer Klauseln.

Gern überprüfe ich Ihren Vertrag oder erstelle Ihnen einen Vertrag, der auf Ihren Einzelfall zugeschnitten ist. Auch die Durchsetzung Ihrer Ansprüche sowohl auf Einstellerseite als auch auf Reitanlagenbetreiberseite übernehme
ich gerne für Sie.

 

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